PCE ist in selbstverdichtendem Beton der entscheidende Bestandteil, der für das perfekte Gleichgewicht zwischen hoher Fließfähigkeit und Kohäsion sorgt – so kann SCC ohne Vibration in die Schalung und um die Bewehrung herum fließen. Dieser Leitfaden erläutert, warum Polycarboxylat-Fließmittel besonders gut für selbstverdichtenden Beton geeignet ist, wie die Mischung auszulegen ist, wie PCE zu dosieren und anzupassen ist und wie Entmischung und Ausbluten verhindert werden können.
Einleitung
Selbstverdichtender Beton (SCC) spart nicht nur Arbeitsaufwand – er sorgt auch für bessere Bauwerke. Da er unter seinem eigenen Gewicht in die Form fließt, erreicht er jeden Winkel komplexer Schalungen, verdichtet sich um dichte Bewehrungen und verhindert die Wabenbildung und Hohlräume, unter denen vibrationsabhängiger Beton in eng beengten Bereichen leidet. SCC wurde Ende der 1980er Jahre in Japan als Reaktion auf einen Mangel an qualifizierten Rüttlerbedienern entwickelt und ist heute weltweit Standard bei Hochhauskernen, Tunnelauskleidungen, Fertigteilen und Architekturbeton.
SCC stellt jedoch zwei gegensätzliche Anforderungen an den Mischungsentwickler: Die Mischung muss flüssig genug sein, um zu fließen und sich selbst zu nivellieren, und gleichzeitig so kohäsiv, dass sich der Grobzuschlagstoff nicht absetzt. Die Lösung besteht in einem niedrigen Wasser-Pulver-Verhältnis, einem sorgfältig abgestuften Zuschlagstoffgerüst und einem Superplastifizierer, der die Mischung bei sehr geringem Wassergehalt verflüssigt. PCE ist in selbstverdichtendem Beton dieser Superplastifizierer – seine Wasserreduktion von 25–40% und die lange Setzbeständigkeit machen ihn in der Praxis zum einzigen chemischen Mittel, das SCC zuverlässig liefert. Dieser Artikel erläutert, warum das so ist und wie man es dosiert.

Warum SCC PCE benötigt: Fließfähigkeit, Kohäsion und Stabilität
Das SCC-Arbeitsfenster
Herkömmlicher Rüttelbeton lässt einen weiten Bereich an Verarbeitbarkeit zu, da die Rüttelenergie die mangelnde Fließfähigkeit ausgleicht. Selbstverdichtender Beton (SCC) weist keine solche Toleranz auf. Er muss so ausgelegt werden, dass er in einem engen Verarbeitungsfenster liegt, das durch drei Eigenschaften definiert ist, die alle anhand von Standardprüfungen gemessen werden:
- Füllvermögen (Verteilung): Gemessen anhand des Slump-Flow-Tests (EN 12350-8 / ASTM C1611). Typischerer SCC-Ausbreitungswert: 600–750 mm; unter ~550 mm ist er nicht selbstverdichtend.
- Passfähigkeit: Gemessen anhand der L-Box-, U-Box- oder J-Ring-Tests muss die Mischung durch enge Spalten zwischen Stäben hindurchfließen, ohne sich dort zu stauen.
- Segregationsbeständigkeit (Stabilität): Gemessen anhand des Siebtrennungstests (EN 12350-11). Der Verlust am 5-mm-Sieb sollte unter 15–20% liegen.
Der Konflikt liegt auf der Hand: Die Fließfähigkeit führt zu einem höheren Wassergehalt und einem höheren Feinanteil (d. h. einer pastöseren Masse), während die Stabilität zu einem geringeren Wassergehalt und einer festeren Masse führt. PCE ist der Hebel, der diesen Konflikt löst – es sorgt für die erforderliche Fließfähigkeit bei einem Wassergehalt, der niedrig genug ist, um die Masse viskos und die Mischung stabil zu halten.
Die Rolle von PCE im SCC-System
In einer SCC-Mischung hat jede Komponente eine bestimmte Aufgabe:
Komponente | Rolle im SCC |
Mörtelvolumen (Zement + Zuschlagstoffe + Wasser + Zusatzmittel) | 35–40% des Gesamtvolumens – genug, um die Zuschlagstoffe zu umhüllen und zu transportieren |
Pulver (Zement + Kalkstein oder andere Füllstoffe) | 400–600 kg/m³ — sorgt für Kohäsion und Viskosität |
Wasser-Pulver-Verhältnis | 0,30–0,42 Vol.-% – niedrig genug, um die Stabilität zu gewährleisten |
Grobkörniges Zuschlagmaterial | ≤ 50% Feststoffvolumen, maximale Größe ≤ 20 mm – klein genug, um durch Bewehrungsstahl zu passen |
PCE | Sorgt für einen reibungslosen Durchfluss bei niedrigem Wasserstand; gewährleistet einen dauerhaften Durchfluss |
Ohne PCE wäre zum Erreichen eines Fließwerts von 650 mm bei einem Wasser-Pulver-Verhältnis von 0,35 eine unpraktikable Überdosierung von Pulver oder Wasser erforderlich – Ersteres ist unwirtschaftlich, Letzteres führt zur Entmischung. PCE entkoppelt die Fließfähigkeit vom Wassergehalt: Es dispergiert den Zement so gründlich, dass mit derselben Wassermenge eine wesentlich dünnflüssigere Paste entsteht. Dies ist die physikalische Grundlage von SCC.
Warum nicht PNS oder Lignosulfonat?
Da stellt sich natürlich die Frage: Würde ein günstigeres Fließmittel denselben Zweck erfüllen? Die Antwort aus der Praxis lautet „nein“, und zwar aus drei Gründen:
- Obergrenze für die Wassereinsparung: PNS erreicht nur 15–251 TP3T – was in der Regel nicht ausreicht für die niedrigen Wasser-Pulver-Verhältnisse, bei denen SCC stabil bleibt.
- Verlust durch Fließverformung: PNS verliert innerhalb von 30–60 Minuten seine Verarbeitbarkeit, und SCC muss während des Transports und des Einbaus fließfähig bleiben.
- Probleme mit der Entwicklungsverzögerung: Aufgrund seiner starken Verzögerungswirkung und seiner nur mäßigen wasserreduzierenden Wirkung kommt Lignosulfonat als Hauptzusatzstoff nicht in Frage, obwohl es in einigen kostengünstigen SCC-Varianten zum Einsatz kommt.
Der Mechanismus der sterischen Hinderung nach PCE (siehe unseren Leitfaden zu Polycarboxylat-Superplastifizierern) reagiert nicht auf die Ionenstärke der Porenlösung und ist daher auch bei dem sehr niedrigen Wasser-Zement-Verhältnis, das SCC erfordert, wirksam – was ladungsbasierte Dispergiermittel bei gleicher Dosierung schlichtweg nicht leisten können.
Mischungszusammensetzung und PCE-Dosierung für SCC
Der Mischungsentwurfsprozess (in Kürze)
Die SCC-Mischungsauslegung beginnt bei der Paste und wird von dort aus weitergeführt:
- Aggregatklassierung festlegen: Gesamtzuschlagstoff 55–65% nach Volumen, Grobzuschlagstoff ≤ 50% des Zuschlagstoffvolumens, maximale Korngröße typischerweise 16–20 mm.
- Wählen Sie die Pulvermenge aus: 400–600 kg/m³ Zement + Füllstoffe (Kalksteinmehl ist die klassische, kostengünstige Wahl). Das Pastenvolumen sollte 35–40% der Mischung betragen.
- Stellen Sie das Verhältnis von Wasser zu Pulver ein: Beginnen Sie mit 0,35 Vol.-% (typischerweise 0,32–0,38). Erhöhen Sie den Anteil, wenn die Mischung zu trocken ist, und verringern Sie ihn, wenn es zur Entmischung kommt.
- Wählen Sie die PCE-Güteklasse aus: eine Sorte zur Hochwasserreduzierung mit einer Verweildauer von 60–120 Minuten; für den Fernverkehr bei hohen Temperaturen: eine ethervernetzte Sorte mit langer Verweildauer.
- Dosieren Sie das PCE: Beginnen Sie mit 0,15–0,201 TP3T aktiven Feststoffen auf Pulverbasis und passen Sie die Menge in kleinen Schritten an.
PCE-Dosierungsbereich und Anpassungsregeln
Der Einsatzbereich für PCE in SCC liegt bei 0,15–0,301 TP3T aktiven Feststoffen, bezogen auf das Gesamtpulvergewicht (Zement + mineralische Zusätze). Einige praktische Regeln:
- Fang klein an, mach kleine Schritte: Beginnen Sie bei 0,151 TP3T. Messen Sie den Setzfluss. Erhöhen Sie in Schritten von 0,025–0,051 TP3T, bis die Zielausbreitung (z. B. 650 mm) erreicht ist. Schon eine Überschreitung um 0,051 TP3T kann dazu führen, dass die Mischung von stabil zu segregierend wechselt.
- Die Dosiskurve ist steil: Bei SCC führt eine Änderung der PCE-Dosierung um 0,051 TP3T in der Regel zu einer Veränderung des Setzfließverhaltens um 50–150 mm. Geringfügige Anpassungen, lange Mischzyklen und Geduld sind dabei die entscheidenden Faktoren.
- Die Mischzeit ist entscheidend: PCE muss 2–4 Minuten lang unter hoher Scherung gemischt werden, um sich vollständig zu dispergieren. Ein zu kurzes Mischen führt zu einer irreführend geringen Verteilung und begünstigt eine Überdosierung.
- Beobachten Sie die Retentionskurve: Messen Sie den Fließabfall nach 0, 30, 60 und 90 Minuten. Ein gutes SCC behält nach 60 Minuten mindestens 80% seiner ursprünglichen Ausbreitung bei. Wenn der Fließabfall schneller erfolgt, erhöhen Sie entweder die Dosierung, wechseln Sie zu einer Sorte mit längerer Retentionszeit oder überprüfen Sie die Kompatibilität von Zement und PCE.
Eine repräsentative SCC-Mischung (Richtwerte pro m³)
Zutat | Anzahl | Anmerkungen |
Zement (CEM I 42,5) | 350 kg | |
Kalksteinpulver | 150 kg | Kohäsion und Pastenvolumen |
Wasser | 180 l | Wasser-zu-Pulver-Verhältnis ≈ 0,36 |
Feiner Sand (0–2 mm) | 750 kg | |
Grobkörniges Zuschlagmaterial (2–16 mm) | 800 kg | 50% Gesamtvolumen |
PCE (aktive Feststoffe) | 1,1–1,5 kg | ≈ 0,22–0,301 TP3T an Pulver |
VMA (falls erforderlich) | 0,1–0,3 l/m³ | Stabilisator für magere Mischungen |
Luftbeimischer (falls erforderlich) | nach Bedarf | Einwirkung von Frost und Tauwetter |
Passen Sie die Mengen an die bei Ihnen vor Ort verfügbaren Materialien an – die Zahlen dienen lediglich als Anhaltspunkt, nicht als festes Rezept.
Häufige Probleme bei SCC: Entmischung, Durchblutung und wie sich diese durch eine PCE-Anpassung beheben lassen
Problem 1: Segregation
Symptom: Grobkörniges Zuschlagmaterial setzt sich am Boden oder in Fließrichtung ab und hinterlässt Mörtel – dies lässt sich durch den Siebtrennungsversuch (Verlust > 20%) oder visuell während des Slump-Fließversuchs feststellen.
Ursachen: Zu viel Wasser, zu viel PCE, zu geringer Zementgehalt oder ein zu hoher Anteil an Grobzuschlagstoffen.
Korrekturen, in der Reihenfolge ihrer Priorität:
- PCE leicht senken — Die Mischung ist flüssiger, als sie sein müsste; die kostengünstigste und gängigste Abhilfe.
- Anmachwasser reduzieren — wenn der Spread bei einer niedrigeren PCE-Dosis immer noch über dem Zielwert liegt.
- Pulveranteil erhöhen (Kalksteinmehl) – mehr Paste, höhere Viskosität, höhere Zuschlagstoffaufnahmefähigkeit.
- Ein Viskositätsmodifikator (VMA) hinzufügen — die robuste Variante für ein stabiles, aber fließendes SCC (siehe unten).
- Das Volumen des Grobzuschlags reduzieren — die Gesamtbewertung noch einmal überprüfen.
Problem 2: Blutungen
Symptom: Nach dem Auftragen bildet sich ein Wasserfilm auf der Oberfläche; die Paste ist dünn und die Oberfläche ist schwach.
Ursachen: Das Wasser-Pulver-Verhältnis ist zu hoch, es wurde zu viel PCE dosiert oder es handelt sich um eine schlecht abgestimmte Retentionsfraktion, die im Laufe der Zeit Wasser freisetzt.
Korrekturen:
- Das Verhältnis von Wasser zu Pulver verringern — 0,35 Volumenprozent sind eine gute Obergrenze für den Anfang.
- PCE senken — Blutungen sind oft das erste Anzeichen einer Überdosierung.
- Bußgelder/Pulver erhöhen — mehr Oberfläche, um Wasser aufzunehmen.
- Überprüfen Sie die Kombination aus Zement und PCE — Bei manchen Zement-PCE-Kombinationen kommt es bei Dosierungen zu Ausblühungen, die bei anderen Zementen unbedenklich sind.
Problem 3: Verlust der Fließfähigkeit (zu schnelle Erstarrung)
Symptom: Die Mischung breitet sich in der Anlage auf 650 mm aus, an der Pumpe jedoch 60 Minuten später nur auf 450 mm.
Ursachen: Zement mit hohem C3A-Gehalt, heißes Wetter, geringe PCE-Dosierung oder eine PCE-Sorte mit kurzer Verweildauer.
Korrekturen:
- Wechseln Sie zu einem PCE mit langer Retentionszeit (ethergebunden).
- Erhöhen Sie die Dosis um 10–30% bei heißem Wetter.
- Verwenden Sie einen Retarder in Kombination — sorgfältig, um Probleme beim Aushärten über Nacht zu vermeiden.
- Die Gleichmäßigkeit der Zementlieferungen sicherstellen — Wenn sich die chemische Zusammensetzung des Zements verändert, ändert sich auch das Rückhalteverhalten entsprechend.
Problem 4: Blockierung an der Verstärkung
Symptom: Die Mischung besteht zwar den Slump-Flow-Test, setzt sich jedoch in der L-Box oder hinter den Bewehrungsstäben fest.
Grund: In der Regel handelt es sich um ein Problem mit der Korngrößenverteilung (zu viel oder zu grobes Zuschlagmaterial) und nicht um ein Problem mit dem Zement – obwohl eine zu geringe Dosierung dazu führt, dass die Zementpaste zu zäh ist, um das Zuschlagmaterial zu binden.
Korrekturen: Verringern Sie den Grobzuschlagstoffanteil oder die maximale Korngröße, oder erhöhen Sie das Pastenvolumen. Passen Sie den PCE-Wert erst an, nachdem diese Maßnahmen durchgeführt wurden.
Kombination von PCE mit VMA (Viskositätsmodifikator)
Die Aufgaben von VMA bei SCC
Ein Viskositätsmodifikator (in der Regel ein hochmolekulares Polysaccharid wie Welan oder Diutan-Gummi) erhöht die Viskosität der Wasserphase, ohne die Fließspannung nennenswert zu erhöhen – er verhindert vor allem, dass sich das Wasser frei bewegt und Feinanteile mitreißt. Bei SCC erfüllt der VMA zwei Zwecke:
- Stabilitätsversicherung: Dadurch bleibt ein schlanker, pulverarmer SCC stabil, was den Zementgehalt und die Kosten senkt.
- Robustheit: Dadurch ist die Mischung unempfindlich gegenüber geringen Schwankungen beim Wassergehalt, der Feuchtigkeit des Zuschlagstoffs und der PCE-Dosierung – also den realen Bedingungen in einem Betonwerk.
Die PCE-VMA-Partnerschaft
PCE und VMA ergänzen sich, sie stehen nicht im Wettbewerb zueinander:
- PCE senkt die Viskosität der Zementpaste (Dispersion), wodurch die Fließfähigkeit gewährleistet wird.
- VMA erhöht die Viskosität der Wasserphase, wodurch eine Entmischung verhindert wird.
Beide Faktoren halten sich gegenseitig die Waage. Eine typische Richtlinie:
Strategie | PCE-Dosierung | VMA-Dosierung | Charakter |
SCC ausschließlich mit PCE (hoher Pulveranteil) | 0,15–0,251 TP3T aktiv | 0 | Kostengünstig, wenn Pulver günstig ist; empfindlich gegenüber Wasserschwankungen |
PCE + VMA SCC (robust) | 0,15–0,251 TP3T aktiv | 0,05–0,31 TP3T Pulver | Stabil, tolerant; ideal für Fertigmischungen |
PCE + VMA SCC (schlank, kostengünstig) | 0,15–0,251 TP3T aktiv | 0.3–0.6% | Reduziert den Zementanteil; VMA gleicht den geringen Pulveranteil aus |
Regeln für die Verwendung von VMA mit PCE
- Geben Sie zuerst VMA ins Wasser, dann PCE; niemals vorab in konzentrierte PCE-Lösungen einmischen (es kann zur Ausflockung kommen).
- Prüfen Sie das Paar auf Inkompatibilität: Einige Polysaccharid-VMAs und PCEs weisen eine starke Wechselwirkung auf – ein kurzer Slump-Flow- und Siebtrennungstest macht dies bereits an einem Nachmittag deutlich.
- Verwenden Sie VMA in Mischungen mit hohem Pulveranteil nur sparsam. — Zu viel davon verwandelt SCC in eine zähflüssige, honigartige Paste, die sich nicht von selbst verteilt.
- VMA kann der Fließfähigkeit entgegenwirken: Nach dem Hinzufügen von VMA ist möglicherweise eine leichte Erhöhung des PCE erforderlich, um den Spread wiederherzustellen. Stellen Sie beide Werte gemeinsam ein, nicht nacheinander.
So treffen Sie die richtige Wahl: Auswahl des passenden PCE für Ihre SCC-Mischung
Kriterien für die Notenvergabe
- Retentionsprofil: Für die Dosierung im Werk mit Transport sollten Sie eine Verweildauer von 90–120 Minuten wählen; für Fertigteilbau mit sofortigem Einbau ist eine standardmäßige, schnell adsorbierende Sorte ausreichend und kostengünstiger.
- Obergrenze für die Wasserreduzierung: Bei einem Wasser-zu-Pulver-Verhältnis von unter 0,30 (Volumenanteil) benötigen Sie die Sorten mit der höchsten Wasserreduktion – orientieren Sie sich am im Datenblatt angegebenen Bereich und nicht an den Werbeaussagen.
- Kompatibilität mit Ihrem Zement: Führen Sie Prüfungen an Ihrem tatsächlichen Zement bei 10 °C, 25 °C und 35 °C durch. Die Unverträglichkeit zwischen Zement und PCE ist die häufigste Ursache für SCC-Schäden.
- Eindeutige Konsistenz der Inhalte: Die Dosierungssteuerung bei SCC erfordert einen gleichbleibenden Feststoffgehalt – erkundigen Sie sich nach der Qualitätskontrolle von Charge zu Charge (TENESSY prüft jede Charge).
- Technischer Support des Lieferanten: SCC reagiert empfindlich auf wesentliche Änderungen; Sie benötigen einen Lieferanten, der die Qualität oder Dosierung anpasst, wenn sich Ihr Zement ändert – und nicht nur Fässer verkauft.
Protokoll zur Schnellvalidierung
Bevor Sie sich für einen PCE für SCC entscheiden:
- Slump-Flow-Test Bei der Zieldosierung: Messwerte nach 0, 30 und 60 Minuten aufzeichnen.
- Siebsegregationstest: Verlust unterhalb von 15–20% bestätigen.
- J-Ring-/L-Box-Test: Überprüfen Sie die Durchfahrbarkeit anhand Ihres tatsächlichen Bewehrungsabstands.
- Kleines Gussstück: Eine Platte oder einen Träger gießen, zuschneiden und auf Oberflächenhohlräume, Setzbewegungen des Zuschlagstoffs und die Oberflächenqualität prüfen.
- Feldversuch: Eine Pumpe ablassen. Kein Labortest kann den tatsächlichen Einbau ersetzen.
FAQ
Wie hoch ist die empfohlene PCE-Dosierung für selbstverdichtenden Beton?
Warum eignet sich PCE besser als Naphthalin für SCC?
Wie kann ich eine Segregation in SCC verhindern?
Benötige ich VMA in SCC, wenn ich PCE verwende?
Schlussfolgerung
PCE in selbstverdichtendem Beton ist die Schlüsseltechnologie, keine Option. Seine hohe Wasserreduktion ermöglicht die niedrigen Wasser-Pulver-Verhältnisse, bei denen SCC stabil bleibt, und seine sterisch gehinderte Dispersion sorgt für die Fließfähigkeit und die 60–120-minütige Retentionszeit, die für die Einbringung von SCC erforderlich sind. Der Dosierungsbereich liegt bei 0,15–0,301 TP3T aktiven Feststoffen pro Pulver, abgestimmt in kleinen Schritten anhand von Tests zur Setzfließfähigkeit, Siebsegregation und Durchlässigkeit. Segregation und Blutung sind fast immer Dosierungs- und Ausgleichsprobleme, keine chemischen Probleme – und die PCE-VMA-Kombination ist die robusteste Lösung im Werk.
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